#36: Bilder, Schlaganfälle und KI | Univ.-Prof. Dr. Omid Nikoubashman
Shownotes
Univ.-Prof. Dr. Omid Nikoubashman öffnet den Blick für die Neuroradiologie, ein hochspezialisiertes Fach, das medizinische Bildgebung, hochkomplexe Interventionen und Hightech miteinander verbindet. In dieser Folge von „Vierundzwanzigsieben“ spricht Moderator Philipp Katzmann mit dem neuen Klinikdirektor des Universitätsinstituts für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie am EvKB über seinen Weg von Teheran über den Niederrhein nach Bielefeld, über Schlaganfallmedizin, hochspezialisierte Kathetereingriffe und die rasante technische Entwicklung seines Fachs. Er erklärt, wie ein Schlaganfall mit innovativen neuroradiologischen Verfahren therapiert werden kann, wie Künstliche Intelligenz bereits heute dabei unterstützt und weshalb kritisches Denken in Forschung und Lehre unverzichtbar ist. Eine persönliche und zugleich fachlich dichte Folge über Medizin zwischen Hightech, Verantwortung und Haltung.
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00:00:03:
00:00:12: Eine neue Folge Podcast, und ich freue mich besonders über einen neuen Gast.
00:00:17: Prof.
00:00:18: Omit Nikobashmann ist da!
00:00:20: Herzlich willkommen!
00:00:20: Ja danke schön dass Sie da sind Herr Professor Nikobaschmann.
00:00:24: Ich habe gedacht zu Beginn eine ganz einfache Frage Wer ist eigentlich Omit Niko Baschmann?
00:00:29: Wenn nicht das wüsste Ich mache
00:00:32: das
00:00:33: mal so, wie man es immer macht.
00:00:35: Also ich bin geboren in Täran und dann sind wir in den Niederrhein-Präsidenten in Düsseldorf geflohen.
00:00:45: Da bin ich groß geworden und habe dann studiert.
00:00:48: Ich bin ein Jahr nach Paris gegangen, weil ich etwas Tempo aus dem Studium herausnehmen wollte, was er erleben wollte Dann in Aachen angefangen zu arbeiten, war dann auch die meiste Zeit da und immer im Neuro-Bereich, den ich jetzt bin.
00:01:02: Das ist vielleicht die Seite von Momenico Baschmann, der hier einen professionellen... Ja, miteinander vielleicht die passende Sache.
00:01:10: Sie ja gucken mal was ich noch rauskomme.
00:01:12: Aber vielen Dank schon mal für den Beginn und sie mehr oder sie haben nicht gemerkt.
00:01:15: aber ich mir ist klar geworden wenn man die Fragen zu offen stellt nimmt man sich schon manchmal das was man noch fragen wollte.
00:01:21: denn ich wollte eigentlich sagen wenn man mit ihnen zu tun hat und wir hatten jetzt schon ein paar Mal mit Ihnen zu tun merkt man sofort dass sie eine reinische Frohnatur sind.
00:01:28: Jetzt haben sie mir aber schon genommen dass sie ein Tär angeboren sind und den Weg hier hin und Ich will das vielleicht dann doch zu Beginn setzen weil mir das gerade heute wichtig ist.
00:01:38: So viel will ich unseren höheren, höheren Transparenz machen.
00:01:40: wir zeichnen diesen Podcast heute im Anfang März auf im Wochenende nachdem die Bombadierung durch USA in Israel auf Tehran begonnen hat oder in Iran und wir sind in einer sehr schwierigen Situation.
00:01:55: wenn Sie der sie dort geboren sind aber als Kind weggegangen jetzt darauf blicken ist Ihnen das Ein Land, was Ihnen da trotzdem noch nah ist?
00:02:03: Oder ist Ihnen das alles sehr fremd zu wie mir als Deutscher, der Sie da Nachrichten sehen und sagen, dass es alles furchtbar, aber es ist weit
00:02:09: weg.
00:02:10: Ja, das ist eine gute Frage so.
00:02:12: Fremd ist es mir nicht, muss ich sagen.
00:02:13: Ich habe keine Erinnerungen an das Ganze, muss sich das sagen.
00:02:16: Es ist natürlich so, dass man in der Kultur groß geworden ist Aber genau das, was sie gesagt haben, ich bin glaube ich noch mehr Kölner oder Rheinländer Wie blicke ich drauf?
00:02:27: also wir sind ja vor den Mulders geflohen.
00:02:29: Ich glaube niemand ist glücklicher, dass die Molas irgendwann weg sind als die ganzen Exilirana.
00:02:35: Trotzdem ist es so, das ist komplexes denke ich.
00:02:38: also ein Einfluss von außen ist immer schwierig.
00:02:42: Ich sehe viele unterschiedliche Meinungen Bestrebungen was denn mit einem Land passieren soll und ich selbst zum Beispiel oder meine Familie sind seit vierzig Jahren nicht mehr da.
00:02:51: Das Wichtigste ist glaube ich, dass man auch schaut was die Menschen vor Ort wollen und das kommen mir gerade im Moment ein bisschen zu kurz.
00:02:58: Okay, vielen Dank einfach für den Beginn.
00:02:59: Das war mir noch jetzt gerade so auch im Vorbereiten nochmal an diesem Wochenende nachgegangen, denn deswegen das vielleicht also ungewöhnlich ein kleiner Einstieg.
00:03:07: Aber jetzt wollen wir zu dem kommen was uns heute eigentlich beschäftigt nämlich ihr Fach die Neuroradiologe.
00:03:14: Nehmen Sie mich doch mal ein bisschen mit!
00:03:16: Wir treffen uns zufällig irgendwo und sie erzählen mir diese Neuroriologe und ich sage darf ich ja gar keine Ahnung was das ist?
00:03:25: Was erzählen Sie
00:03:26: mir?!
00:03:27: Dann erzähle ich Ihnen, dass Sie uns mal besuchen sollten.
00:03:30: Das können sie haben sehr auch schon und das habe ich sehr gefreut.
00:03:33: Neura Lughi ist ein etwas komisches Fach tatsächlich weil es sowieso eine Nische wahrgenommen wird.
00:03:38: aber man ist eigentlich sehr breite unterwegs.
00:03:40: also wir machen zum einen Bildgebung das ist ja CT MRT Röntgen das was man so kennt.
00:03:47: Ich sage mal das ist die eine Hälfte des Standbeins Röentgen Untersuchungen CT MRt vom Rücken vom Gehirn Und das andere Standbein und dass es besonders in der Neurologie ist, das ist sehr operativ.
00:03:59: Also wir machen Katheter-Eingriffe und wir behandeln Anorismata, also Gefäßerkrankungen im Gehirn aber auch Schlaganfälle.
00:04:09: Und noch ein anderes Standbeinn – das ist eigentlich ganz spannend – wir machen auch Schmerztherapie hier.
00:04:13: Wir machen CT gestwörte Funktionen, also sehr breit trotzdem Obscure für die meisten Menschen.
00:04:20: Aber das ist eigentlich vielleicht auch das Schöne, dass man so querschnittsmäßig unterwegs ist und ja von Neurich, Originäurologie, Psychiatrie überall etwas im Fach hat.
00:04:29: Also Sie hatten es gerade schon gesagt ich hatte mal die Freude bei Ihnen kurz hospitieren zu dürfen.
00:04:34: Das war unglaublich spannend weil ich bin ja völlig fachfremd und steh dann da an so eine Monitor und das hat ja schon ein bisschen was Unwirkliches wenn man dafür siehst als Alltagsgeschäft.
00:04:42: und ihre Kolleginnen und Kollegen Und ich habe so gedacht, Neuroradiologie ist ja gerade über die Bildgebung und das, worauf sie auch angewiesen sind um sich da in den Gefäsen zurechtzufinden.
00:04:53: Auch einer unglaublichen, kann ich mir vorstellen, Rassanzen der technischen Entwicklung unterlegen?
00:04:57: Wie erleben Sie das in Ihrem Fach, seitdem Sie angefangen haben?
00:05:00: und wo geht die Reise hin?
00:05:02: Ja, das ist eigentlich verrückt wenn man drüber nachdenkt.
00:05:04: Also wir haben nächstes Jahr sogar ein hundertjähriges Jubiläum also die ersten Röntgenaufnahmen vom Kopf vom Schädel.
00:05:10: Die hat man schon... ...Achzehnhundertsechsundneunzig gemacht.
00:05:12: Also... ...Fünfundneunzig war ja die erste berühmte Röentgenaufnahme in der Hand.
00:05:16: Sechsund Neunzig war dann... ...ein Schädl.
00:05:18: und was man sieht ist dass man nicht sieht.
00:05:20: Man sieht einfach nur einen Schädler und natürlich nicht das Gehirn.
00:05:22: Das ist das Problem bei der Bildgebung.
00:05:25: Das hatte ewig gedauert.
00:05:27: Wir stellen uns immer CTs und MRTs vor, aber das Jubiläum, da hat einer in Portugiese festgestellt, dass er das Gehirn über die Gefäße darstellen kann.
00:05:38: Da hat er eine Katheteruntersuchung gemacht.
00:05:40: Er hat dann die Gefähse dargestellt und so die Anatomie des Gehirns versucht nachzuvollziehen.
00:05:47: Das waren die ersten Bilder vom Gehirnen, die man praktisch hatte.
00:05:51: Und dann hat das ewig gedauert, bis man eine richtige CT-Untersuchung hatte, wo man mit Schnittbildgebungen ohne invasive Maßnahmen auch mal das Gehirn darstellen konnte.
00:06:04: Auch die MRT-Bildgebung gibt es seit den Neunzigern schon verbreiteter, neunziger als zweitausender.
00:06:12: Da tut sich auch ganz viel... Und das Spann an dem Ganzen, finde ich, ist, dass eröffnet der gesamten Neuromedizin andere Möglichkeiten.
00:06:20: Sie müssen sich vorstellen, wenn man Chirurg war früher, sagen wir mal Chirug, neunzighundertfünfzig bevor es CTS gab dann wusste man, der Patient hat was und man wusste aber gar nicht, was das ist.
00:06:30: Man hätte bei einer Operation auf den Tumor stoßen können, aber auch auf eine Entzündung auf irgendwas und hat so ein bisschen auch ins Blinde operiert.
00:06:38: Das waren ja auch eigentlich ganz verrückte mutige Operationen damals.
00:06:43: So hat sich das Fach auch gewandelt mit den anderen.
00:06:45: Dadurch, dass wir in den Kopf reingucken könnten haben wir ganz viel insgesamt an der Medizin gelernt.
00:06:52: und wenn sie fragen was habe ich jetzt erlebt?
00:06:55: Also ich persönlich die letzten fünfzehn Jahre dann war das für mich ganz viele Schlaganfallbildgebung.
00:06:59: also dadurch dass wir die Hirndurchblutungen zum Beispiel besser verstehen als früher Dadurch dass wir die Mechanismen während eines Schlaganzeugs besser verstehen, haben wir ganz viel Neues auch verstanden über den Schlaganfall was wir früher nicht gewusst hatten.
00:07:13: Also ganz viel von dem was wir als feste Regeln glaubt haben was da einfach so ist das wird jetzt so langsam alles überdacht und neu erfunden und ja das finde ich ganz spannend.
00:07:22: also es ist nicht nur eine Frage von schöneren Bildern In dem Sinne sondern wirklich auch neue Erkenntnisse.
00:07:29: Das heißt für die Menschen, die uns außerhalb unserer Klinik hören und gerade das Thema Schlaganfall da andocken weil das ja auch so ein glaub ich immer so ein Angstthema ist kriegt man einen Schlagan Fall oder irgendwas gibt es ja heutzutage offenbar gute technische und medizinische Möglichkeiten therapeutisch zu intervenieren.
00:07:45: zur unterstützenden Selfen geht's aber trotzdem immer noch ums Tempo dass man so schnell wie möglich da ist?
00:07:49: Absolut!
00:07:50: Es ist aber ein bisschen... anders als man denkt.
00:07:54: Also was wir gelernt haben oder ich sage es mal anders, was wir früher immer dachten war dass man einen Schlaganfall bekommt.
00:08:00: dann hat man wie so eine Stoppuhr und jede Sekunde gehen so und so viel Zellen kaputt und alles wird ganz schlimm.
00:08:06: Und das ist auch so.
00:08:07: also man is nicht sehr, ich sag mal tolerant, weil das Gehirn ist nichts der Tolerant was Sauerstoffunterversorgung betrifft.
00:08:13: Also man kann nicht lange die Luft anhalten offener unmächtig zu werden.
00:08:18: Was wir aber inzwischen wissen ist dass es Patienten gibt sehr viel länger behandelt werden können, als wir früher gedacht haben.
00:08:24: Also früher war das so, dass man so eine harte Grenze gesetzt hat.
00:08:26: Als ich studiert habe waren es noch drei Stunden.
00:08:29: Aber später waren das vierenhalb Stunden.
00:08:32: Inzwischen behandeln wir Patienten bis vierundzwanzig Stunden und auch darüber hinaus, weil die ja neue Techniken haben, bessere Bildgebung... aber auch bessere Behandlungsmethoden und so wirklich mal hier und da Patienten identifizieren können, die man auch nach siebzehn oder zwanzig Stunden behandeln kann.
00:08:47: Also das späteste Zeitfenster was ich hier behandelt habe, das waren fünfundzwanzig Stunden.
00:08:52: also das hätte man vor zehn Jahren, fünfzehn Jahre nie für möglich gedacht.
00:08:56: Und dann noch mit dem guten Outcome?
00:08:58: Mit
00:08:58: einem Super-Outcome!
00:09:00: Die schlechten erzähle ich Ihnen nicht, aber tatsächlich ein gutes Outcome.
00:09:04: Also das war wirklich verrückt!
00:09:06: Gab es für Sie so ein bestimmtes Erlebnis im Studium oder in der Facharztweiterbildung?
00:09:12: Oder in der Ausbildung wo sie gesagt haben jetzt ist meine Leidenschaft für die Neurohatiologie geweckt oder war das schon immer Ihr Plan?
00:09:19: Ach nee also... Ich finde immer wenn man zu viel weiß was man später machen möchte.
00:09:27: Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich das sehr gerne mache.
00:09:30: Aber ich wusste immer, dass ich irgendwas mit Neuro machen möchte, weil ich mit Logik was machen wollte und ich wollte etwas mit den Händen machen.
00:09:39: Deswegen Neuradiologie.
00:09:42: Vielleicht wäre auch ein guter Dermatologe geworden oder so?
00:09:46: Das weiß ich nicht!
00:09:47: Man muss da immer ein bisschen schauen, was zu einem passt... Aber das waren so die zwei Sachen im Studium eigentlich, dass ich Arbeit mit den Händen diese ... Ich sag mal unmittelbare Befriedigungen direkt als Ergebnis zu sehen von dem was man gemacht hat.
00:10:02: Das brauche ich vom Typ wie ich bin und die Beschäftigung mit der Logik.
00:10:07: also ich bin auch sehr schlecht darin mir verschiedene Kaskaden zu merken.
00:10:11: und wie viel Millimeter darf ein Lymphknoten in welchem Kompatiment sein?
00:10:15: Und welche Therapie Schiene fällt der Patient dann da?
00:10:19: bei mir ist es sehr.
00:10:20: Der Patient kommt, hat eine Halbseitenlehmung rechts.
00:10:23: Also muss der links was haben.
00:10:24: Das ist dann tak-tak sehr simpel.
00:10:28: Ja aber das, worin sie gut sind, das will ich immer noch mal ein bisschen vertiefen weil Sie sind ja hier nach Betel gekommen auch im Blick auf dieses Thema Universitätsmedizin und es ist ja schon etwas, was Sie gereizt hat.
00:10:38: Welchen Schwerpunkt machen Sie denn da?
00:10:39: Was ist denn so das Besondere und das, was sie besonders auch interessiert?
00:10:43: Also tatsächlich war mein Schwerpunkt immer neurovascular Richtung Schlaganfallblutungen usw.. Das ist auch was wir hier voran bringen.
00:10:51: Was man aber auch machen muss, ist wir machen trotzdem natürlich das ganze Spektrum hier also Bildgebung bei Tumoren und so weiter.
00:11:01: Da arbeiten wir auch dran Strukturen aufzubauen.
00:11:05: Bessere.
00:11:06: Aber ja was ich vor allem mitbringe ist die Expertise am Angiotisch, aber auch vor allem Mit der Forschung.
00:11:11: Also Wir haben viel geforscht den Archen zum Thema Schlaganfallversorgung, tatsächlich Hymnblutungsversorgungen.
00:11:18: Die Idee war immer die Behandlung, die wir machen nicht als Meisterbehandlungen zu sehen.
00:11:24: also ich habe das so gelernt von meinem Lehrer und so bringe ich das wieder meinen Schülern bei sondern was sind eigentlich die Gründe?
00:11:33: Was ist eigentlich die Wissenschaft dahinter warum wir das machen, was wir machen und dass eben auch im OP-Saal das war so die Spezialität meiner Forschung damals.
00:11:41: Sie sprechen ja die wichtige Trias an, die es hier gibt.
00:11:44: Nämlich die Kombination aus Medizin und Forschung aber auch Lehre.
00:11:50: Weil sie das gerade schon angesprochen haben... Also ich habe schon eine Idee was sie für ein Lehrers sind!
00:11:53: Sie haben mich erforderlicherweise mitgenommen.
00:11:55: Aber was haben Sie denn dafür ne Vorstellung davon?
00:11:59: Was würden Sie dann gerne Studierenden mitgeben wenn die da so mit Ihnen unterwegs sind?
00:12:03: Denn das ist bei den Studierendern hier, das muss man vielleicht nochmal dazu sagen in Bielefeld Besondere Studiengang, weil die Studierenden ab dem ersten Semester mit am Bett sind.
00:12:13: Die sind jetzt vielleicht nicht im ersten Semestern eine Neuroradiologie?
00:12:15: Ich weiß nicht, wann die auftauchen in Curriculum...
00:12:18: Wir machen radiologische Lehre insgesamt.
00:12:20: Genau!
00:12:21: Und die wollen ja noch nicht alle Neuro-Radiologen werden.
00:12:25: Sie müssen erst mal wenn sie das wollten für ihr Fach begeistern.
00:12:27: aber was ist hier Zugang dazu?
00:12:31: Also es stimmt ich frage auch immer wer etwas mit Neuromachen möchte und das sind Gott sei Dank immer weniger händerte sich eben wir brauchen ja alle.
00:12:39: was ich immer versuche mitzugeben, ist so ein kritisches Denken.
00:12:43: Wir lernen in der Medizin oft sehr Hierarche und wir lernen häufig einfach Wahrheiten und man hinterfragt selten Dinge.
00:12:52: Das ist auch gut, das ist auch häufig gut!
00:12:54: Also in der Notaufnahme beim Notfall fängt man nicht an zu hinterfragen warum wir das alles machen.
00:13:00: also da ist es auch richtig.
00:13:02: Mir ist das aber tatsächlich in den Neuren meiner eigenen Lehre aufgefallen dass sich zum Beispiel das nicht genug hinterfragt hatte.
00:13:09: Warum ist denn das Zeitpanzer drei Stunden?
00:13:11: Wie kann es sein und warum hat sich das dann geändert auf vierneinhalb Stunden?
00:13:15: Und das ist was, was ich studierenden Versuche mitzugeben, dass egal was die machen, dass sie ja mit einer gewissen Neugierde daran gehen kritisch sind und auch immer dem Patienten im Fokus sehen.
00:13:27: also weg von Zahlen.
00:13:30: Also der Patient kommt an Zeitfenster von zwei Stunden, fünfzig Minuten.
00:13:36: Dann ist der im Zeitfenstern und da ist alles gut.
00:13:39: Und der nächste Patient kommt in den Zeitfensters von drei Stunden und fünf Minuten und dann ist plötzlich nicht mehr alles gut.
00:13:44: also dass sie wirklich versuchen dem Menschen dahinter zu sehen das ist was mir wichtig ist.
00:13:50: jetzt Beobachte ich in meiner Zeit hier im Krankenhaus, dass wir eigentlich etwas ganz Wunderbares in der Medizin erleben.
00:13:58: Dass Ärztinnen und Ärzte Forschung immer mehr rausfinden.
00:14:02: Das Wissen wird immer mehr und Menschen kann immer besser geholfen werden.
00:14:06: Und es führt in meiner Beobachtung aber natürlich auch dazu das Ganze wird immer komplexer in den einzelnen Fächern.
00:14:11: man fragt sich ja manchmal wer soll sich das eigentlich alles noch merken?
00:14:14: Und dann kommt dazu das jetzt auf die einzelne Situation den individuellen Fall anzuwenden, weil da kommen zwar Leute mit einem Schlaganfall aber die kommen ja mit einer unterschiedlichen medizinischen Geschichte.
00:14:27: Jetzt kommt noch der Schritt dazu um dem Ganze ins Hauf zu setzen.
00:14:30: das große Thema KI künstliche Intelligenz, Digitalisierung ist ja eine neue Radiologie schon ganz gut voran geschritten.
00:14:37: wie blicken sie denn auf das Thema dass das gut eingewogen wird in ihr
00:14:42: Fach?
00:14:42: Also wir weben es aktiv ein, damit wir eine Kontrolle darüber haben wie's eingeboben wird.
00:14:47: Wir forschen auch dazu.
00:14:49: also ich sag mal so der Punkt den sie gerade gesagt haben ist ja ganz wichtiger.
00:14:53: wenn ein Patient kommt soll er nicht davon abhängig sein ob ich grade im Petro habe was das Richtige für den ist.
00:15:01: Im Idealfall ist das so?
00:15:02: Ich würde jetzt sagen bei uns sind die Patienten in guten Händen.
00:15:05: Aber im Zweifelsfall ist der Patient vielleicht irgendwo nicht bei einem Arzt oder bei einer Ärztin, die gerade total unterm Stress alle Fakten zusammentragen kann.
00:15:14: Ich glaube da kann schon ob es jetzt künstlich Intelligenz ist oder Computersysteme, Standardisierung helfen ja Wissen zu demokratisieren sage ich, dass eben alle auf das gleiche Wissen und auf das gute Wissen zugreifen können.
00:15:29: Die andere Gefahr, die viele Leute sehen ist das De-Skilling.
00:15:32: Wenn ein Computer für mich denkt die ganze Zeit muss ich das überhaupt noch wissen und verstehe ich das dann überhaupt?
00:15:39: Das wird sich ansprechen.
00:15:41: Das ist Teil unserer Forschung hier, die wir aufbauen.
00:15:44: Was macht künstliche Arbeit oder kündigt sie mit unsere Arbeit?
00:15:47: Wo findet Sie denn schon statt bei Ihnen?
00:15:50: finde ich denn schon künstliche Intelligenz.
00:15:52: Also
00:15:52: es gibt künstlich Intelligenze bei der Erkennung von Blutungen in der Nacht, jetzt muss man sagen wenn wir Bilder machen in der nacht gibt's dann so einen automatischen Alarm wenn da eine Blutung erkannt wird.
00:16:03: aber unsere Ärzte gucken eh drüber und...
00:16:06: Ich muss noch mal unterbrechen ein bisschen klein schrittlicher für
00:16:07: mich.
00:16:08: Stimmt wie sie ist das alles?
00:16:09: Aber ich überlege in der Nacht, ich komme da als Patient also... Und
00:16:11: Sie sind auf dem Kopf gestürzt
00:16:13: zum Beispiel!
00:16:13: Dann werde ich da überwacht.
00:16:16: Nee, sie kommen in der Nacht und sind gestürzt beim Rollerfahren oder sowas.
00:16:19: Und dann will man wissen ob Sie eine Blutung haben im Kopf?
00:16:22: Man macht einen CT-Untersuchungen vom Kopf und läuft jetzt schon nachts eine künstliche Intelligenz über das Bild.
00:16:28: Die schlägt dann Alarm wenn sie dann Blut erkennt.
00:16:30: Was wir zusätzlich gerade machen mit anderen Kliniken zusammen ist unsere Befunde in leichter Sprache umwandeln.
00:16:37: Das ist eines unserer Forschungsthemen.
00:16:39: Da geht es eben um Patientenpartizipation, dass wir mit künstlicher Intelligenz was machen.
00:16:44: Was vielleicht nicht viele machen.
00:16:45: also nicht um Bilder besser zu erkennen sondern eben die Befunde sprachlich besser verständlich zu machen für die Patienten.
00:16:52: und wenn sich das alles so entwickelt und das natürlich auch diesen entlastenden Teil für Kolleginnen und Kollegen hat ist in mir dennoch der teil wo ich frage wie stellen sie denn gerade in Forschung und aber in Lehre sicher, dass dazukünftig Kolleginnen und Kollegen sind selber noch das Ergebnis der KI zu beurteilen.
00:17:11: Weil auch KI vielleicht sich an manchen Stellen täuscht oder sagen einmal Ergebnisse liefert weil es aus irgendwelchen Ergebnissen sich was zusammengemext hat.
00:17:20: da ist ja mindestens auch ein Teil der heißt ich muss erwarten können, dass sich Kollegen nicht blind darauf verlassen.
00:17:28: Und das ist eine Riesen-Herausforderung.
00:17:30: Also wir sitzen da mit der Fachgesellschaft gerade auch dran, es gibt ein sogenanntes Zukunftsprojekt der deutschen Ründrindengesellschaft wo wir uns genau diese Gedanken machen wie ist eigentlich unsere Arbeit und jeder Mann's Arbeit?
00:17:42: Das ist ja nicht nur bei den Radiologen so.
00:17:45: wie interpretieren Kardiologen in zehn Jahren an EKG zum Beispiel müssen das noch können die das noch.
00:17:50: und ja also die skilling war grad das Stichwort dass ist ein Riesenthema.
00:17:54: Und ja, wie man das angeht aktiv ist eine Herausforderung.
00:17:57: Also ich habe da auch noch keine Antwort zu... Man muss es aber adressieren.
00:18:01: Es gibt eine sehr schöne Forschungsarbeit aus Köln.
00:18:03: Da hat man in Mammografien also Röntgenuntersuchungen von der Brust hat man Fehler in den KI befunden eingebaut und geschaut wer denn drauf reingefallen ist sondern war das tatsächlich so dass die erfahrenen dies besser wussten eben nicht aufreingefallen sind?
00:18:18: Die unerfahrenen diese eben nicht konnten dann aber der KI blün vertraut haben.
00:18:23: Und da sind viele, viele Themen die man angehen muss.
00:18:25: Was macht man mit Manipulation zum Beispiel?
00:18:27: Was machen wir wenn da die Datensätze manipuliert werden von externen Datensicherheit und so weiter.
00:18:33: Da bin ich aber froh dass ich jetzt nicht allein damit bin sondern dass es eben auch dieses Zukunftsprojekt gibt der Deutschland in der Gesellschaft.
00:18:40: Jetzt sind Sie das haben wir schon gehört aus Köln kommt über verschiedene Wege die sie auch im Studium gegangen sind nach Bielfeld gekommen vor nicht ganz einem Jahr.
00:18:52: Jetzt leben Sie hier auch mit Ihrer Frau schon fast ein Jahr.
00:18:56: Was würden Sie den Menschen sagen, warum Bielefeld ein bisschen eine unterschätzte Stadt sind und was macht sie eigentlich so lebenswert für Sie?
00:19:04: Also tatsächlich hat mich das selber sehr überrascht wie nett es hier ist.
00:19:09: und nett ist.
00:19:11: vielleicht kein auf den ersten Blick schönes Wort aber Bielefield Schön, das ist einfach so.
00:19:23: Also wenn man rumläuft hat man viel Natur um sich herum es ist ein schönes Stadtbild und ich finde auch wenn nicht ganz ehrlich bin die Stimmung in der Stadt ganz nett.
00:19:31: also Ich habe mir Ost-Westfalen härter vorgestellt kühler und ich find Bielefeld ist so ja eher offen weil man rum läuft wir haben schon viele Leute kennengelernt als Rheinländer.
00:19:45: Ja man merkt einfach dass das Rheinland aber nur ein bisschen Offener ist, aber ich finde das hier wirklich eine ganz tolle angenehme Stimmung in der Stadt.
00:19:56: Man merkt auch wenn man über das Professionale jetzt sprechen möchte, man merkt diese Aufbruchstimmung und man merks dass in der Fakultät viel Aufbruchsstimmung ist, viel Energie, man Merkt es hier an der Klinik auch.
00:20:08: und so ein positives Miteinander professionell habe selten erlebt Und ein positives Miteinander, aber auch so im menschlichen So, das hat mich überrascht.
00:20:21: Das ist viel, viel niederhaltsig.
00:20:23: Oder ich sag's mal so als mir Leute Westfalen oder Ostwestfalen angekündigt haben?
00:20:27: Ja!
00:20:28: Die Ost-Westfalen können doch... hab' ich auch erlebt.
00:20:30: Ich bin ja kein Ost-Westfaler aber ich habe erlebt es ist äh.. ich finde man kann nicht ihr wunderbar leben.
00:20:34: Aber ich würde mal fragen sind Sie als Reidenländer auch ein Karnevalist?
00:20:38: Also das heißt zum Karnevall von den Fahnen sind dann doch...
00:20:40: Ich war jetzt auch zum Karnaval weg genau.
00:20:42: Da sind sie sofort mit Straßenkarneval in einem dabei.
00:20:45: Bei Kneipenkarnevals und Straßenkarnival sowas.
00:20:48: Ja
00:20:49: also das ist der Teil den hat.
00:20:50: Das habe ich festgestellt hier Bielefeld als Stadt selber gar nicht so, aber es ist hier ganz... Also wenn man ein bisschen südlicher kommt Richtung Schloss-Holte und so weiter.
00:20:57: Da geht's schon wieder voll ab.
00:20:58: also hier gibt sozusagen auch das ist ein Schmelztiegel kann sagen hier Ostwestfalen?
00:21:03: Ja,
00:21:03: das ist ja... Also gerade Bielefield ist für mich eine Mischung aus... Man merkt die Einflüsse aus dem Rheinland Ruhrpott und aus dem Norden.
00:21:12: Ich finde dass es wie so einen Schmelz-Tiegel aus den unterschiedlichen, soll ich sage mal nördlicheren und westlicheren Einfluss...
00:21:21: Sie hatten vorhin, als wir bei dem Thema Lehre und Forschung waren so mal das Stichwort Hierarchie benannt was Klinik ja auch ist.
00:21:29: Und ich sage immer klinik braucht auch hierarchische Strukturen weil es um eine große ökonomische Verantwortung geht aber für sie in der Klinique natürlich auch um eine hohe medizinisch pflegere therapeutische Verantwortung.
00:21:40: dennoch hat sich unsere Arbeitswelt enorm geändert.
00:21:43: und wenn ich nochmal auf Nico Baschmann als Chef gucke Wenn haben Ihre Kollegen da?
00:21:51: Wie stellen Sie sich das vor, so eine Mit- und Zusammenarbeit mit Ihren Kolleginnen und Kollegen.
00:21:56: Und wie geht für sie moderner wenn man das... Also es ist ein bisschen ja auch manchmal einen abgetroschener Begriff aber eine moderne Klinikführung die ja unter heutigen Lebenswelten nicht mehr so einfach funktioniert dass da ein Chefarzt ist den alle anhimmeln und ihm auf dem Klinikum hinterherlaufen wenn ich mal etwas karagiere.
00:22:15: oder ist das ihr Stil?
00:22:18: Das müssen Sie die Mitarbeiter fragen, ob es da eine riesen Diskopanz gibt zwischen dem was ich mir vorstelle und wie's dann ist.
00:22:25: Tatsächlich glaube hier auch die Zeiten der harten Hierarchien mit dem Gott in Weiß das ist vorbei.
00:22:33: Das funktioniert auch nicht mehr.
00:22:35: aber sie haben absolut recht Es gibt Hierarchie im Krankenhaus Aber Ich muss nicht die Spitze von jeder Hierarchi sein Im Krankenhaus.
00:22:41: Also Mir hat mal einen Chef was geraten.
00:22:45: das habe ich mitgenommen.
00:22:47: Das war, man kann Chef sein um sich selbst zu verwirklichen oder man kann chef sein um andere zu verwirklichen.
00:22:53: Und ich finde dass das Letztere eigentlich das ist weshalb man Chef sein sollte.
00:22:59: Ich habe meine Bücher geschrieben, ich hab viele Publikationen und in der Angio am Tisch viele tolle OPs gemacht.
00:23:07: Ich hab jetzt auch nicht mehr so viel davon immer noch toller zu werden sondern es ist ja auch schön zu sehen dass die Kolleginnen und Kollegen vorankommen Und auch für die wird sich das ja wenn er wandeln.
00:23:17: Also auch die Oberärztinnen und Oberärzte müssen die Assistenten voranbringen, da müssen wir auch wieder die Studierenden voran bringen und dieses Thema stärken fördern.
00:23:29: Das ist mir schon wichtig.
00:23:30: also in der Abteilung sollen die Leute alle was leisten.
00:23:35: es muss nicht jeder alles leisten aber alle sollen etwas leisten und das heißt eben Wenn er eine Lehre machen möchte, dann macht der halt mehr Lehre.
00:23:43: Und ich erkenne an, dass er da nicht mehr so viel Zeit hat am Tisch zu stehen.
00:23:47: und wenn jemand besonders gut am Tisch sein möchte oder operieren möchte, ... ... dann erkenn' ich an das die Person nicht mehr sehr viel Lehren machen kann.
00:23:53: also... Das ist schon wichtig!
00:23:55: Aber am Ende des Tages muss der Laden laufen und die Patienten müssen versorgt sein.
00:24:02: Deswegen steht am Ende trotzdem klar unsere eigene Selbstverwirklichung im Vordergrund aber ganz am Ende doch immer der Patient.
00:24:10: Und haben Sie dennoch, weil ein paar Arbeitsjahre haben sie ja noch vor sich.
00:24:13: Es ist halt gerade kurz so'n Ding das ich dachte.
00:24:17: Gott vom Urstein stehen sie ja auch nicht.
00:24:18: Sie sind ja jünger als ich.
00:24:19: Da müssen wir noch ein paar Jahre... Ich hab's selber festgestellt, ich muss noch
00:24:22: mal passen.
00:24:23: Ja,
00:24:24: wir müssen beide noch ein Paar Jahre... Wenn Sie mal auf Ihre Klinik gucken gibt es etwas wie eine Vision oder irgendetwas schon was Sie haben?
00:24:31: Was Sie sagen ach das würde ich schon gerne erreichen.
00:24:33: und das Vision ein großes Wort.
00:24:34: und Sie sagen Wir gehen hier mal Schritt für Schritt voran.
00:24:39: Das ist, glaube ich eh immer die Herausforderungen bei solchen Strukturen und ich glaub eh die Herausforderung im öffentlichen Dienst.
00:24:47: Wann haben wir eigentlich irgendein Ziel erreicht?
00:24:48: Also es gibt natürlich viele einzelne Ziele, um die wir erreichen wollen... Es gibt einfache Ziele!
00:24:53: Es gibt einfache Ziele wie wir wollen das erste Drittmittelprojekt beantragt haben oder wir wollen die erste prospective Studie gemacht haben.
00:25:01: Das sind alles kleine Ziele.
00:25:03: Aber ja, wann guckt man zufrieden zurück und sagt da hat man was geschafft?
00:25:07: Ich glaube das ist ein Prozess.
00:25:09: Und den sieht man erst, wenn man so zur Seite tritt und von ganz woanders drauf schaut.
00:25:14: Es gibt ganz viel, was wir ändern wollen oder verbessern wollen aber die Zeit wird es zeigen und vor allem dann ja die Retrospective glaube
00:25:22: ich hier.
00:25:22: Sie hatten ja ganz zu Beginn ein bisschen die Richtung genommen als ich gefragt habe wer ist auch mit Nico Waschmann?
00:25:29: haben sie etwas in die Richtung vorgegeben welche Seite sie zeigen wollen.
00:25:32: dass ist ihn auch wunderbar gelungen.
00:25:34: Ist jetzt hier
00:25:35: auch im Kittel,
00:25:36: genau!
00:25:36: Und wenn ich doch mir trauere nochmal ein bisschen gedanklich den Kittel zur Seite zu legen und ich überlege wer auch mit Nico Baschmann so ganz privat ist was würde mir denn ein guter Freund von ihnen erzählen?
00:25:49: Ach, der wird Ihnen... Ich müsste fragen welchen guten Freund ich... Ja, aber ich kenne Ihre guten Freunde
00:25:56: nicht
00:25:56: so.
00:25:56: Deswegen überlege ich gerade welche von denen, aber tatsächlich...
00:26:00: Der das Beste über sie
00:26:01: erzählt?
00:26:01: Genau!
00:26:01: Der das beste erzählt.
00:26:03: Aber ich glaube die würden Ihnen alle erzählen dass ich authentisch bin.
00:26:07: Dass ich glaube ich mit einer gewissen Empathie großgezogen worden bin.
00:26:11: Vielleicht auch aus der eigenen Biografie, mit der man groß geworden ist.
00:26:15: Neugierig, würde ich sagen.
00:26:17: War ja auch immer und das betrifft dann alles.
00:26:19: Betrifft die Wissenschaft aber auch mal eine neue Kneipe auszuprobieren und gucken wie da die Karneval als Partys ist.
00:26:28: Ich würde mal sagen... ...ich bin auch zu einem gewissen Maße kreativ.
00:26:37: Ob das jetzt die Hobbys anbetrifft?
00:26:39: Aber auch den Alltag zu bewältigen gehört das denke ich zu meinen Stärken.
00:26:43: dass sich den Alltag klinisch aber auch privat gut bewältigen, in dem ich kreative Lösungen finde.
00:26:51: Das würde mich doch noch interessieren sind Iraner eigentlich?
00:26:54: Iraner oder gibt es da auch so eine ähnliche Unterscheidung, wie man das in Deutschland findet?
00:26:58: Da hat man die Rheinländer und die Frohnaturen.
00:27:01: Das ist was Lockerin und den Ost-Westfalen oder die Sachsen oder Bayern.
00:27:04: Total genau!
00:27:05: Und die Tehraner... Was sind das
00:27:07: so...?
00:27:07: Genau, das kann ich Ihnen gar nicht sagen so richtig.
00:27:10: Aber es gibt ganz unterschiedliche Volksstämmer.
00:27:12: So Iran bezeichnet ja das Land als solches... Da gibt es ja die Perser als Volk der Perse, aber es gibt auch Afghanen, Tachikken.
00:27:21: Meine Opa zum Beispiel war aus Tabriz das ist an der türkischen Grenze also der Sprache auch Türkisch noch und die Kulturen sind da ganz unterschiedlich.
00:27:29: Auch die Küche ist ganz unterschiedlicher vom Norden zum Süden wie so die Exilgrana sind Das kann ich Ihnen sagen.
00:27:37: Die Exil-Iraner, die in den Sebziger und Achtzigern geflohen sind waren ja häufig die Intellektuellen oder die Künstler irgendwie.
00:27:45: Oder auch politische Verfolgte gab es auch.
00:27:47: Also die dies schwer hatten für unter dem Mulas auf jeden Fall aber auch manche dies unterm Schaar nicht leicht hatten.
00:27:54: Und dadurch findet sich schon so in der iranischen Diaspora, ich sag mal eher so die Generation über mir eine Generation von sehr vielen... Ja, eigentlich sehr studierten Menschen.
00:28:06: Egal in dem was die tun also ob das jetzt Gelehrte sind oder auch Dichte und auch dass gibt es.
00:28:14: Und so ist dann auch die Erziehung von vielen dann gewesen der nächsten Generation Also meiner Generationen also Kunst Kultur Wissenschaft und sowas war immer Teil unseres Lebens.
00:28:25: und wenn ich so im den Persischen iranischen Freundeskreis schau Dann ist das auch bei denen häufig so.
00:28:34: Herr Prof.
00:28:35: Nico Waschmann, ich danke Ihnen ganz herzlich, dass Sie mich mitgenommen haben ein bisschen zu hören!
00:28:39: Wer ist der Professor?
00:28:40: Der Arzt und der Mensch?
00:28:42: Ohne Nico Wasschmann!
00:28:43: Herzlichen Dank für das Gespräch!
00:28:44: Ja, danke Ihnen auch!
00:28:47: Das war...
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