#42: Bethel als Lebenszeitarbeitgeber – Der Vorstand im Gespräch | Christoph Nolting und Dr. Simon Stark

Shownotes

In dieser Folge von „Vierundzwanzigsieben“ spricht Moderator Philipp Katzmann mit Christoph Nolting, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und Aufsichtsratsvorsitzender des EvKB und Krankenhauses Mara, sowie seinem Kollegen Personalvorstand Dr. Simon Stark. Gemeinsam geben sie persönliche Einblicke in ihre Arbeit im Vorstand – und sprechen darüber, was Bethel als Arbeitgeber seit vielen Jahren prägt. Wie hat sich der Arbeitsmarkt in Pflege, Medizin und Sozialwirtschaft verändert? Was macht Bethel für Mitarbeitende zu einem Ort, an dem sie sich langfristig einbringen, entwickeln und wirksam werden können? Und warum beschreiben viele Bethel nicht nur als Arbeitgeber, sondern als Lebenszeitarbeitgeber?

Im Gespräch geht es um Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung und um die Frage, wie Mitarbeitende gewonnen, begleitet und gehalten werden können, aber auch um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Christoph Nolting und Dr. Simon Stark sprechen darüber, warum eine nachhaltige Finanzierung so wichtig ist und bleibt: mit klarem Kurs, diakonischem Auftrag und dem Blick auf die Menschen, die Bethel ausmachen.

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00:00:03:

00:00:14: Und ich freue mich auf zwei besondere Gäste, Christoph Nolting und Dr.

00:00:18: Simon Stark aus dem Vorstand der von Bullischungs-Stiftung.

00:00:22: Bitte seien Sie herzlich willkommen!

00:00:24: Vielen Dank für

00:00:25: die Einladung.

00:00:26: Das ist ich danke

00:00:26: all.

00:00:27: Ja, schön.

00:00:27: Es ist insofern etwas Besonderes, weil wir ein bisschen das reine Krankenhaus-Spektrum das erste Mal verlassen und in die große Betelwelt eintauchen, wobei sie natürlich mittelbar und unmittelbar auch immer mit dem Krankenhaus zu tun haben für uns sehr wichtig sind.

00:00:43: Und in der Vorbereitung zu diesem Podcast ist mir aufgefallen, Herr Nolding, als Sie nineteenhundertdreinneunzig in Bethel angefangen haben beruflich war Ihr Vorstandskollege hier so drittivierte Klasse würde ich schätzen.

00:00:55: Denken Sie Wenn Sie das hören, mann was bin ich hier in Betel alt geworden oder ich habe eine Menge Lebens- und Berufserfahrungen sammeln können?

00:01:03: Ich glaube es ist eher Letzteres.

00:01:05: Also ich war in Beteln ja auch in verschiedensten Bereichen tätig.

00:01:09: jetzt über die Jahre und jetzt in der Funktion, in der ich jetzt bin, bin ich erst seit Februar letzten Jahres auch tätig und da ist Simon Stark ja noch länger in der Funktion vorstand tätig als ich das bin.

00:01:21: Insofern hat er vielleicht an der einen oder anderen Stelle in der Funktion sogar mehr Erfahrung.

00:01:26: als ich das habe, weiß ich gar nicht.

00:01:28: Aber ich bin mir schon ein Betel doch recht gut zu kennen aus Geschäftsführertätigkeiten aber auch aus der Tätigkeit die vorher inne hatte für Kontrollingbilanzen Steuern Finanzen und daraus diversen anderen Funktionen.

00:01:42: Insofern glaube ich manchmal schon, es gibt kaum ein Thema das mir nicht irgendwo in Betel schon irgendwann irgendwie begegnet ist.

00:01:50: Ja, das kann ich mir sehr auch wunderbar befruchten für so eine Vorstellung gemeinsame Vorstandsarbeit vorstellen dass man jemand da hat der sich so ne Bußbiografie durch Betel gegangen und so viele Stationen durchlaufen ist und viele Themen kennt und denen nicht mehr unbedingt alles schreckt was einen sozusagen im Vorstandsalter entgegenkommen kann.

00:02:09: Herr Dr.

00:02:09: Stax, Sie haben im Vorstand sogar ein bisschen Vorlauf, einen Jahr ungefähr.

00:02:15: Sie sind am ersten Mai, den Vorstand gewechselt für den Bereich Personalwesen.

00:02:21: Sie haben vorher die Staubsstelle recht geleitet und wenn wir mal ein bisschen auf Ihren Verantwortungsbereich gucken und damit anfangen – sie sind ja für das Personalwesenzuständig des Thema Arbeitsmarkt, Betel betrachten und überhaupt auf das System, wo sehen Sie die größten Veränderungen im Arbeitsmarkt so in den letzten zehn Jahren?

00:02:42: Wo sind für sie die Knackpunkte, wo Sie aus Ihrer Perspektive draufgucken.

00:02:47: Also es gibt ein paar verschiedene Knackpunkte, die man da glaube ich benennen kann.

00:02:51: Das eine ist sicherlich dass wir in den Letzten zehn Jahren – und das wird immer stärker deutlich – einen Wechsel haben von einem Arbeitgebermarkt, wo sich die Arbeitgebende den aussuchen konnten, wen sie eigentlich einstellen und eine besten Auslese machen konnten hin zum Arbeitnehmermarkt.

00:03:06: Bei dem im Prinzip die Arbeitnehmer das Knappe gut sind und die sich sehr genau aussuchen können, wo sie denn arbeiten wollen und wenn sie sich als Dienststelle dann aussuchen.

00:03:15: Zugleich natürlich darin auch Trends, die sich dann zeigen mit einer Unteilzeitquote, der sich abbildet mit auch einer höheren Konzentration manchmal auf Dinge, die einen selbst betreffen und etwas vielleicht manchmal auch weniger den Blick auf das große und ganze oder die Bereitschaft, vielleicht auch den Druck zu sagen ich muss mich gegen alle anderen durchsetzen und ich glaube das ist von den Generationen schon sehr unterschiedlich.

00:03:39: Da war es glaube ich bei anderen Generationen viel mehr so dass man sich immer durchsetzen musste weil's einfach so ein großes Angebot an Arbeitskräften gab und das gibt jetzt nicht mehr so sehr und das verändert glaube ich vieles was dem Arbeitsmarkt angeht und was auch das Arbeiten an sich angeht.

00:03:54: Manches davon ist sehr gut ein Missgefälle, was es früher immer gegeben hat zwischen sozusagen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch auflöst und nivelliert.

00:04:05: Und manches stellt uns aber auch für große Herausforderungen – das muss man natürlich auch klar benennen, weil wir vierundzwanzig sieben für Menschen da sind und da sein wollen und dafür gutes ausgebildetes qualifiziertes Personal brauchen, dass sich auch engagiert und eben auch häufig ja doch bereit sein muss, ein bisschen über das hinaus zu gehen, was man so im ganz einfachen normalen Dienst machen kann.

00:04:27: Wie ist das eigentlich bei Ihnen gewesen, hat Betel Sie ausgesucht oder haben sie Betel für sich als beruflichen Weg?

00:04:33: Das ist ja immer ein wechselseitiges Aufeinanderzugehen kann man sagen.

00:04:38: Also ich kann sagen von meiner Seite aus war es ein Suchprozess und der ist glaube ich gleichzeitig auf einen Suchprozess Betels gestoßen und in dieser beidseitigen Suche hat man sich irgendwie ganz gut gefunden.

00:04:49: Da hat's im richtigen Moment gemetscht wunderbar!

00:04:54: Jetzt ist ja Personal und Sie sind ja vor allem Finanzvorstand.

00:04:59: Personal immer in einem Unternehmen, Sie müssen mich korrigieren wenn ich falsch liege der größte Kostenfaktor aber zugleich der wichtigste Erfolgsfaktore.

00:05:10: Wie beeinflussen sich denn Personalstrategie und Finanzierung gegenseitig?

00:05:14: Wie ist denn da so Ihr Blick Ihrer drauf oder auch Ihr gemeinsamer Blick im Vorstand um diese Arbeit vierundzwanzig sieben leisten zu können?

00:05:24: Also das, was oft unterschätzt wird ist dass wir unsere Dienstleistungen am Menschen ja mitmenschen erbringen.

00:05:30: Dass diese Menschen total wichtig sind, dass die Qualifikation dieser Menschen total richtig ist und wenn darüber unserer Dienstleistung schlechter werden, dass wir da sparen an Qualität, an zu günstiges Personal einsetzen würden Dann wären unsere Dienstleistungen so schlecht, dass sie auch nicht mehr nachgefragt würden.

00:05:53: Von daher müssen wir schon aus eigenem Interesse darauf achten, dass die Qualität möglichst hoch ist und so hoch wie wir es uns eben leisten können um dann aus supergute Leistung abliefern zu können.

00:06:06: Das hört sich jetzt alle sehr vage an aber in den unterschiedlichen Arbeitsfiltern leistet man etwas anders Und darüber sind wir dann auch gut aufgestellt, auch finanziell gut ausgestellt.

00:06:16: Indem unsere Angebote einfach ausgelasselt sind und können uns darüber natürlich auch wieder gute Qualität, das heißt sehr gutes Personal leisten.

00:06:25: Sind Sie sich da immer so einig wie Sie?

00:06:27: Also sie nicken ja freundlich oder hinter verschlossenen Türen.

00:06:29: im Vorstand wird er doch eher um die Strategie gerungen.

00:06:33: Natürlich wird um vieles gerungen.

00:06:34: Ich glaube, dafür ist ein Vorstand auch da, um gute Lösungen zu ringen aus unterschiedlichen Perspektiven.

00:06:40: aber wir sind uns im Grundsätzen wirklich ganz, ganz einig und es hängt natürlich viel davon ab dass wir einerseits gutes Personal haben andererseits müssen wir das auch bezahlen können.

00:06:50: Das gute Personal d.h.

00:06:51: die Refinanzierungsstruktur müssen natürlich auch zudem passen zu dem was wir ausgeben was wir anbieten können zum Glück sehr, sehr gut aufgestellt mit unseren Diakonitarifen die wir anwenden.

00:07:01: Die in den Bundesvergleichen, die wir so heranziehen können eigentlich immer ziemlich weit oben liegen.

00:07:06: das gilt nicht für jeden einzelnen für jede einzelne Berufsgruppe und immer alles im Detail.

00:07:10: aber im Großen und Ganzen kann man glaube ich sagen dass die Vergütungen die wir Anbieten die Arbeitsbedingungen die Wir anbieten wirklich gut sind Und wir das auch stolz nach außen zeigen können und dass unsere Mitarbeitenden auch wissen

00:07:23: Jetzt klingt ja schon an, in dem Stichwort Refinanzierung und so das Glas im sozialdiakonischen Bereich sind wir nicht wie in einem freien Wirtschaftsunternehmen einfach in der Lage Gewinne zu erhöhen durch irgendwelche Maßnahmen.

00:07:35: Sondern wir sind immer von den Rahmenbedingungen auch ein Stück abhängig.

00:07:39: Wie blicken Sie denn darauf?

00:07:40: Im Moment auf die gesellschaftlich politischen Rahmenbedingerung, im Blick auf das was uns sozusagen bevorsteht um in Zukunft langfristig diese Arbeit gut machen zu können?

00:07:52: Die Rahmenbedingungen werden im Augenblick von Jahr zu Jahr einfach schlicht schwieriger.

00:07:56: Wir sitzen ja hier in einer Abteilung des Krankenhauses und wenn man allein im Krankenhausbereich guckt, was da im Augenblicke alles angedacht ist dann hat das mit einer Refinanzierung von Leistungen nicht mehr so wirklich viel zu tun sondern da wird bewusst einfach weniger gezahlt.

00:08:13: Das soll es ja auch Kapungenkürzungen auch weitere noch in den nächsten Jahren geben.

00:08:17: dort hat man über Jahre jetzt auch unter finanziert Und das ja im Prinzip auch einfach, weil es nicht gelungen ist, Kosten auf anderem Wege zu senken.

00:08:28: Das führt natürlich dann aus einer kalten Bereinigung des Angebots am Markt.

00:08:33: Heißt hier ... Auch andere Häuser dann auch vom Markt verschwinden oder bestimmte Angebote in einzelnen Häusern auch von Markt verschwindet.

00:08:44: Und das ist natürlich sehr, sehr wunderschön.

00:08:46: und wenn man sieht dass das Parallel im Augenblick auch in anderen Bereichen eingedacht wird zum Beispiel in gleicher Weise auch angedacht ist Dort gibt es ja auch mal viele Vorschläge, was man dort alles kürzen kann.

00:08:58: Dort ist das noch nicht so weit gedehnt wie im Krankenhausbereich.

00:09:01: Wenn man dann überlegt welche Überlegung es in Jugendhilfe oder auch in weiteren Angeboten gibt, dann lässt er schon Schlimmes befürchten.

00:09:10: ob das jetzt einfach nur auch einsame Surium von möglichen Forderungen und Kürzungsvorschlägen ist?

00:09:15: Oder ob das dann wirklich nachher so umgesetzt wird?

00:09:17: Das ist teilweise noch offen.

00:09:19: aber da müssen wir uns natürlich als Anbieter von solchen Leistungen darauf einstellen.

00:09:24: Denn wenn man das nicht frühzeitig tut, dann guckt man dann wirklicherweise irgendwann in die finanzielle Röhre oder hat dann einfach Probleme und dass darf ja nicht passieren.

00:09:35: Ja, da klingt durch der alte wichtige Satz, dass wir als sozialdiakonisches Unternehmen auch sehr bewusst mit einem christlichen Auftrag angehalten sind trotz allem, was wir für Menschen tun wollen auch sehr gut zu wirtschaften und die Ökonomie im Blick zu behalten.

00:09:52: Das ist ja immer die Balance.

00:09:55: aber was ich erst noch mal als wichtiges durchhöre ist der Teil das auch ein großer Wunsch besteht und ein großes Ziel möglichst die Leistung, die wir anbieten für Menschen in Zukunft möglich zu machen und sich eben nicht durch die Rahmenbedingungen einfach dem hinzugeben sondern zu gucken wie können wir es denn dennoch gestalten?

00:10:13: Und ich

00:10:14: glaube, darin liegt auch tatsächlich in meiner Wahrnehmung die natürlich jetzt nicht über die Jahrzehnte geht wie Christoph Nolting hat.

00:10:20: Aber dem Blick den ich so ein bisschen von außen bekommen habe und auch an den Gesprächen mit anderen diakonischen Trägern führe über den Arbeitgeberverband und ähnliches, liegt da schon eine große Stärke im Betel drin dass es eben eine hohe unternehmerische Kompetenz gibt einen hohen unternehmerischen Anspruch.

00:10:34: also nicht nur zu sagen wir wollen Angebote machen, ja das wollen wir.

00:10:39: Aber wir wollen sie eben auch nachhaltig machen.

00:10:41: Das bedeutet eben auch dass man sich an sich verändernde Rahmenbedingungen auch immer wieder anpasst und möglichst Gutes auch herausholt natürlich für die Menschen für die wir da sind aber eben auch mit Situationen umgehen muss in denen sich die Rahmenbedienung eher zum negativen wandeln.

00:10:57: ich meine das ist halt das unternehmerische handeln was von uns eine Diakonie auch gefordert ist nicht.

00:11:01: Ich habe das Gefühl dass es in Bethel dazu viel gibt, viel Gutes gibt und hohe Kompetenz gibt.

00:11:08: Sie hatten ja eingangs schon noch mal gesagt das sich der Weg gewandelt hat in den letzten Jahren hin zu einem Arbeitnehmermatt sprich die Arbeitnehmer können eher sich den Arbeitgeber aussuchen.

00:11:19: Das ist eine Frage auch nach Bindung.

00:11:21: Das schafft sozusagen einen gewissen Druck bei dem Arbeitgebe auch attraktiv zu sein um Leute zum einen zu gewinnen und dann auch zu binden.

00:11:30: Was sind denn so die strategischen Prioritäten, die sie im Moment verfolgen?

00:11:33: Im Personalbereich wo Sie sagen da setzen wir an um irgendwie Antworten zu finden.

00:11:38: Im Wissen das würde ich immer dazu sagen dass Antworten ja in diesem Fall nicht immer eine absolute Ewigkeit haben weil wir auch in den letzten Jahren gemerkt haben wie schnell Ereignisse irgendwie alles gut gedachte umhauen können.

00:11:50: Also ich glaube, eine große Stärke und etwas ganz Wichtiges was wir in diesem Stiftungsverbund mit über sechsundzwanzigtausend Mitarbeiter mittlerweile in acht Bundesländern eben vorfinden ist.

00:12:03: Eine Größe die eine große Sicherheit und Stabilität einfach gewährleistet und in diesen Zeiten in denen Menschen ja hin- und hergeworfen sind von ständigen Veränderungen von den Medien ständig unter Dauerfeuer genommen werden und eigentlich gar nicht mehr wissen wie Wie geht das in der Welt weiter?

00:12:20: Ist glaube ich schon auch die Sicherheit zu haben, dass man Dienstgeber hat, der stabil dasteht.

00:12:26: Der durch schwere Wetter gut durchkommt und das bringt vielen Leuten eine große Gewissheit und ein großes Vertrauen für ihr eigenes Leben.

00:12:38: Das darf man nicht unterschätzen.

00:12:39: Man kann über viele schöne kleine Gimmicks sprechen wie man Menschen bindet und sich attraktiv aufstellt als Arbeitgeber.

00:12:46: Aber ich glaube, gerade in diesen Zeiten geht es wirklich um sehr grundlegende Fragen.

00:12:50: Das Thema der Sicherheit, Themen einer vernünftigen Vergütung und da möchte ich gar nicht Spitzengelände auf uns haben – eine gute Vergütigung und natürlich eine sinnvolle Tätigkeit die wir hier anbieten können.

00:13:02: Das sehe schon das sind die Kernaspekte, die wir heranbieten kann und die wichtig sind für die Menschen.

00:13:08: Ich würde gerne noch ein paar Themen ergänzen.

00:13:09: Es geht natürlich auch in die Unternehmenskultur um das Thema Diessgemeinschaft, es ist wichtig dass die Teams funktionieren, dass gute Führungskräfte dann auch vor Ort sind, die dann auch ein selbstständiges und partnerschaftliches Miteinander auf allen Ebenen ermöglichen.

00:13:26: Ein Vorgaben von ganz oben einfach nur weiterzugeben durchzustellen und ähnliches, das wäre da fatal.

00:13:32: Nein aber dieses Thema Dienstgemeinschaft, Unternehmenskultur ist da auch wichtig.

00:13:38: Und natürlich kommen dann natürlich auch Utealtersversorgung oder aber auch Betriebliches Gesundheitswesen und noch tausend andere Nebenleistungen ja auch dazu die dann auch das für viele neben den vernünftigen auch Arbeitsplatzbedingungen neben den Arbeitszeitmodellen, die zum Einsatz kommen und modern sind.

00:14:01: Da kommt vieles einfach zusammen, das passen muss!

00:14:05: Wir fällt gerade ein, dass wir bei den Jubiläumsfeiern die wir ja machen in den anderen Stiftungspreichen bestimmt auch aber bei uns im EVKB und MARA.

00:14:12: Die Leute, die lange dabei sind, dreißigfünfunddreißigvierzig manchmal vierzig Jahre kurz nach vorn holen und sie sagen wo sie arbeiten und immer wieder von sich selbst erzählen was sie sozusagen hier schätzen.

00:14:27: Das ist nicht, dass die im ersten Moment sagen ich find's toll das ich mein Leben lang gut bezahlt wurde oder einen Gehalt bekommen habe.

00:14:33: Oder dass sich das Gimmick bekommen habe sondern alle erzählen Ich bin in einem tollen Tier und da fühle ich mich wohl Und die nächsten Jahre freue ich mich noch darauf sogar nicht dass er machen kann.

00:14:43: Und das eine schließt ja das andere nicht aus.

00:14:45: Sondern wir merken bei den Menschen ist hier auch ne Prioritätensetzung da Es ginge nicht ohne gute Bezahlung und es ging ihr nicht ohne guter Rahmenbedingungen.

00:14:52: Aber ich glaube, das Wichtige ist es Leute in den Ort haben wo sie morgen gerne hingehen und sagen hier kann nicht wirklich auch was Sinnstiften des machen.

00:15:01: Ist Herr Doktor Stark auch ein bisschen das, was wir grad besprechen?

00:15:04: Das, was Sie beschreiben würden wenn das Stich Arbeitgeber Marke fällt, ist das ein moderner Begriff?

00:15:09: eigentlich weiß ich gar nicht aber der ist im Moment tauchte überall und ich habe mich so gefragt was ist das eigentlich und was ist dass für Betel Arbeitgemer Marke

00:15:20: also Arbeitgebermarke wird viel darüber gesprochen, viele Unternehmen stecken auch ganz viel Engagement da hinein zu sagen.

00:15:26: Was wollen wir eigentlich außen im Arbeitsmarkt von den Mitarbeitern oder potenziellen Mitarbeitenden wahrgenommen werden?

00:15:33: Und das Erstaunliche was wiederum für Betel glaube ich ganz interessant ist es Wir haben schon eine starke Arbeitgebernarke.

00:15:39: Betel als Markt ist ne echte Marke und sie ist nicht nur bekannt durch die Angebote machen, die wir machen.

00:15:45: Die ist nicht nur bekannt dadurch dass wir Spenden sammeln für die Organisation sondern sie is auch als Arbeitgebermarke bekannt.

00:15:52: vor allen Dingen natürlich in Ost-Westfalen Lippe aber auch in Deutschlandweit ist das einfach eine Marke die man kennt und mit der man Gutes assoziiert um das erstmal so zu sagen Und das es sehr erfreulich habe in dem Kontext letzten seinen schönen Begriff von der knüpft ein bisschen an was gerade schon gesagt wurde.

00:16:08: dazu gehört des Betel und das haben manche Mitarbeiter wohl von uns gesagt dass sie das so ein bisschen auch als Lebensarbeitgeber sehen.

00:16:16: Also auch einen Arbeitgeber zu haben, bei dem man auch verschiedene Lebensstationen, verschiedene Lebenssituationen... auch erleben kann, auch wenn man sich selber verändert.

00:16:26: Wenn man in einer Situation ist wo man sagt ich bin am Anfang und ich bin in meiner Ausbildung dann lebe ich ein anderes Leben als wenn nicht meine ersten Berufsjahre verbringe.

00:16:33: vielleicht habe ich auch andere Interessen in der Zeit vielleicht gründlich da.

00:16:36: eine Familie kann mehr oder weniger arbeiten.

00:16:40: Auch darauf kann der Arbeitgeber eingehen.

00:16:41: Und wenn ich danach noch mal was anderes machen will mich räumlich mit fachlich oder ähnliches verändern will auch das kann man in so einem großen Verbund wie Betel.

00:16:49: dass es kann man das machen und da fand ich den Begriff der erst vor kurzem über den Weg laufen.

00:16:53: Lebenszeit, Arbeitgeber fand ich wirklich ganz

00:16:55: interessant.".

00:16:56: Das sind Sie ja wahrscheinlich ein lebendiges Beispiel hier Herr Leutig oder?

00:17:00: Denn wenn wir jetzt mal die dreiunddreißig Jahre zurückgehen haben sie ja eine Menge Lebenszeit hier verbracht und das muss immer irgendwas auch hier gehalten haben.

00:17:08: also waren sozusagen immer die neuen Angebote.

00:17:11: oder hat das auf zu Ihrer Lebenssituation gepasst?

00:17:14: haben sie gesagt, ja gut bevor ich hier weggehe woanders wird es nicht besser.

00:17:18: Ich habe tatsächlich vor dem Studium zwei Jahre lang bei Liertelsmann gearbeitet und hab dann meine Ausbildung gemacht.

00:17:23: Bin erst nach dem Studium hier.

00:17:25: in three ninety habe ich dann her angefangen und im September sind's tatsächlich thirty vier Jahre.

00:17:32: Ja!

00:17:33: Es waren immer neue Herausforderungen die mich dann aufgehalten haben.

00:17:37: Ich erinnere mich noch an mein Einstellungsgespräch damals.

00:17:39: das sagte der Personaler der ist schon mal im Wohlstand Der erst mal fünf Jahre in Betel ist, der bleibt dann auch in Beteln.

00:17:46: Und als diese fünf Jahre erreicht waren, habe ich gedacht, hoch!

00:17:50: Aber das war die richtige Entscheidung, es ist immer gewesen.

00:17:55: Es gab immer die Möglichkeit neue Entwederwarnsprojekte oder neue Aufgaben... Ich bin dann irgendwann Geschäftsführer in der Dirkundiefreischaft zum Beispiel geworden.

00:18:05: Dann später war ich zuständig für Kontrollen, Pflanzen und Steuern, Finanzen.

00:18:10: Dann kam auch der Steuerbereich, wurde dann aufgebaut, so kam da auch mal irgendwas dazu.

00:18:14: Da gab es immer irgendwelche Projekte.

00:18:15: Dann war es die SAP-Einführung vor, das ist ja schon Ewigkeiten her oder es waren irgendwelcher andere Themen ein Verwaltungsoptimierungsprojekt Irgendwas, was immer Spaß machte und was mich dann auch gehalten hat.

00:18:28: Und ich denke das so muss es ja auch sein.

00:18:30: Es arbeiten muss Spaß machen und dass kann jeder für sich an ganz vielen Sachen auch festmachen.

00:18:37: Ihnen macht wahrscheinlich auch das durch für unser Podcast sehr viel Spaß.

00:18:41: Ja!

00:18:41: Kann

00:18:42: ich nicht laufen?

00:18:45: Und so gibt es immer irgendwelche Sachen und da muss man einfach zu sehen, dass das der Fall ist.

00:18:49: Und diese Freiräume dann auch diesen Spaß zu haben und auch Erfolgserlebnisse, das muss einfach da sein.

00:18:55: Und dann wird sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeiternehmer glaube ich dann auch ein Schuh draus.

00:19:01: Dann kommen auch beide Parteien sehr gut zusammen wenn man die Kolleginnen und Kollegen an den richtigen Stellen weiß auf wo sie diesen Spaß auch haben.

00:19:12: Ich habe mich gefragt, ich traue mir die Frage jetzt doch mal zu stellen.

00:19:15: Ich wusste nicht ob ich sie stellen kann aber ich tue es.

00:19:18: Das ist ja sowieso im Vorstand immer eine große Verantwortung, die Sie dafür so ein großes Unternehmen tragen mit sechsundzwanzigtausend Mitarbeitern.

00:19:25: Ich staune mir etwas ehrfürchtig wenn die Jahresbilanz vorgestellt wird weil da ja echte Summen sozusagen genannt werden wo man auch immer klar sagen muss das ist kein Geld was Betel einfach hat sondern was es umsetzt.

00:19:36: aber können sie nachts immer ruhig schlafen in so einer Verantwortung bei so viel Geld?

00:19:41: oder sagen sich das habe ich gerade nämlich so gedacht hilft die Erfahrung aus den letzten Jahren auch ein etwas entspanntes Verhältnis dazu zu entwickeln und zu sagen, es steht doch alles in der Relation.

00:19:52: Und lässt sich irgendwie managen?

00:19:55: Ich

00:19:55: denke wenn ich jetzt mit einer Antwort aufwarte oder mit anderen beides trifft's nicht so ganz.

00:20:02: Also ich weiß ja klar das sind knapp zwei Milliarden Umsatz.

00:20:05: Es ist auch wirklich kein schlechtes Ergebnis.

00:20:08: aber was ich herweiss ist es ruht auf vielen Schulden haben.

00:20:13: Wir bestehen ja aus vielen Unternehmensbereichen, vielen Gesellschaften Und vorhin tauchten ja schon so ein bisschen ansatzweise diese unterschiedlichen Marken auch auf, ohne dass es wirklich angesprochen wurde.

00:20:23: Wir sind ja nicht nur Betel, wir tauchen in Berlin auch als Königin.

00:20:26: Elisabeth Herzberg ist zum Beispiel auch im Beetle vom Bund.

00:20:29: Ja aber dort gibt's z.B.

00:20:31: eine Geschäftsführung oder in Lobetal gibt's ne Geschäftsführung Es gibt in Betel regionale Geschäftsfirungen und ich könnte jetzt alle Bereiche aufzählen.

00:20:37: oder Betel im Norden oder wie auch immer und alle sind für ihre Bereiche verantwortlich untergibt natürlich dann auch Ziele die mit diesem Geschäft Verabredet werden, es werden Budgets mit denen verabredete.

00:20:49: Es werden Projekte-Maßnahmen mit denen verbredet und das in wirklich ausführlichen Prozessen im Rahmen von Mittelfristplanung, Budgetplanung und dann gibt's auch monatlich auch Gespräche zum Erreichungsgrad auch an ganz, ganz vielen Stellen und da weiß ich natürlich auch ein ganzes Team von Kontrollern die sowohl dezentral als auch zentral wirken.

00:21:13: Die sich all das angucken und natürlich auch sofort dann auch alarm schlagen wenn irgendwo was nicht so entwickelt wie das geplant war und dann hat man natürlich sehr frühzeitig auch Möglichkeiten auch gegenzusteuern.

00:21:27: und weil das einfach so ist kann ich dann natürlich auch gut schlafen, weil ich weiß das hat alles eine solide Basis und man merkt auf frühzeitig wenn es eben nicht so läuft wie es laufen sollte.

00:21:42: Und bei einem Unternehmen dieser Größenordnung oder von Unternehmend immer ob das alles dann richtig trifft können wir ja auch darüber diskutieren also beim Verbund dieser Größe Ordnung.

00:21:55: Da ist es auf jeden Fall so, dass immer auch ihre Baustellen gibt.

00:21:59: Die man dann mit mehr oder weniger Arbeit angehen muss – das ist ganz klar so!

00:22:06: Aber das liegt natürlich an den Rahmenbedingungen, die wir vorhin schon angesprochen haben.

00:22:10: haben, die immer schwieriger werden.

00:22:12: Wo ist dann auch wenn Politik einfach sagt so ich zeige es mal x Prozent weniger aber ihr müsst dieselbe Leistung erbringen?

00:22:18: Dann bedeutet das natürlich auch eine ganze Menge für ein Unternehmen.

00:22:22: Wenn sie sagen würde ihr könnt dann auch ne andere Leistung herbringen und wie das wollen steht man auf einer ganz anderen Seite.

00:22:31: Wenn auch so darüber gesprochen würden dann säht das ja ganz anders aus.

00:22:36: Dann könnte man sich auf sowas einstellen, aber im Krankenhausbereich zum Beispiel werden die Qualitätsansprüche eher noch gesteigert und das Geld wird abgesenkt im Vorherhältnis zur Entwicklung der Kosten.

00:22:49: Und das ist natürlich dann besonders schwierig hier.

00:22:51: Aber

00:22:51: würden Sie auf Ihre Berufserfahrung sagen naja so ähnliche Situation hat es schon mal gegeben oder gilt jetzt hier wirklich?

00:22:58: Wir sind auch in der Zäsur oder irgendwie in einer neuen Situation weil es ist manchmal auch so leichtes Narrativ Es war irgendwie immer alles besser und es hat funktioniert.

00:23:08: Und jetzt sind wir alle neuen, ist das wirklich so?

00:23:09: Siehre Farbe oder sagen sie, na ja da hat's schon mal vergleichbare Situationen gegeben.

00:23:13: die haben wir auch gestemmt

00:23:15: Als ich hier anfinge.

00:23:16: in Beetle ist jetzt schon Ewigkeiten her, wir haben's ja vorhin schon gehört.

00:23:20: Da redete die ganze Weltchen noch vom Selbstkostendeckungsprinzip.

00:23:24: Da musste man Kosten nachweisen und dann begann das von Kostenträger erstattet.

00:23:29: Als ich erinnere mich auch noch gut bei den ersten Verabschiedungen von Kollegen.

00:23:34: Da hieß es, da hatten wir einfach dann so Mühe die Kosten nachzuweisen.

00:23:38: aber das klappte gut und dann haben wir doch wohl nicht was können wir noch alles ausgeben?

00:23:42: Natürlich war das eine andere Welt.

00:23:44: Und als dann auch mehr es in Budgetierung ging und auch prospjektive Vereinbarung oder pauschale Vergütung, da war das für viele schon ein Schock, dass man dann schon ja vorher wusste so was steht an Geld zu verfügen.

00:23:58: Man muss jetzt auch tatsächlich damit auskommen.

00:24:01: Aber es gab immer schon solche Zeiten und solche Phasen wo dann etwas umgestellt wurde, wo dann auch mit größeren Einbrüchen auch gerechnet wurde.

00:24:10: Wenn die Art der Leistungserbringung auch immer zu der Höhe der Vergütung passt.

00:24:14: Immer unter der Berücksichtigung war eine angemessene Vergütungen für das Personal, dann lässt sich da immer ein vernünftiger Weg finden.

00:24:22: Nur wir müssen natürlich auch immer... an die Menschen denken, um die wir uns kümmern und die müssen auch in vernünftiger Art und Weise auch betreut werden können.

00:24:30: Und das muss sichergestellt sein!

00:24:32: Also ich höre das Tröstliche durch Sie sehen da gar nicht schwarze in der Zukunft sondern sehr positiv.

00:24:37: und da will ich gerne zu dem kommen weil es ja um die Menschen geht Herr Doktor Stark wenn wir noch mal auf die Arbeitskräfte kommen oder die Menschen die sich um Menschen kümmern die uns in unterschiedlichen Situationen anvertraut sind.

00:24:50: mein Blick ist natürlich jetzt immer ein bisschen fokussiert aufs Krankenhaus.

00:24:52: aber Das ist nochmal sagen für unsere Hörer und Hörern, die ja Betel von außen gar nicht im Ganzen durchblicken.

00:24:58: Es gibt viele Arbeitsfelder, Behindertenhilfe, Eingliederungshilfe, wohnungslosen Hilfe, Pflege usw.. Wo sehen Sie denn, welche Kompetenzen werden denn künftig besonders gefragt sein?

00:25:11: Also der Arbeitnehmermarkt verändert sich ja auch sehr.

00:25:13: Es gibt natürlich die klassischen Themen wie Pflege, die auch weiterhin gemacht werden müssen.

00:25:17: aber auch da ich glaube auch eins ein bisschen einer Themen mit denen sie sich beschäftigen ist das Thema KI.

00:25:25: was wir sind dann so die Kompetenz in Zukunft auch gefragt werden bei uns.

00:25:33: Wir haben uns in den letzten, ich glaube anderthalb Jahren sehr intensiv mit den Fragen von Kompetenzen und Anforderungen auch gerade im Kontext von Führung guten Führungskräften beschäftigt.

00:25:44: Auch deshalb um nochmal eine aktualisierte Grundlage zu haben für vielelei unsere Programme und Prozesse also Führunkräfte, Entwicklungsprogramme und ähnlichem.

00:25:53: Und daraus ist ein sehr schönes Konzept geworden, was im Prinzip ein Kompetenzmodell darstellt.

00:25:59: Das aus zehn Kompetenzen besteht.

00:26:01: Jede davon sehr schön ausgearbeitet und beschrieben nicht so groß das Modell oder nicht zu detailliert aber da stecken natürlich Themen drin dass wir eine persönliche Führungskompetenz wie auch fachliche Füllungskompetenz brauchen.

00:26:13: Unternehmenskompetent hatte ich vorhin schon angesprochen.

00:26:16: Veränderungskompetenz, also auch den Umgang mit Wandel sicherzustellen.

00:26:21: Eine digitale Kompetenz das gehört zum Wandel ein bisschen dazu ist aber glaube ich im gesonderten Feld dazu.

00:26:28: Das sind all die Punkte.

00:26:29: Auch einen Aspekt hat man auch drum gerungen Aber auch das Thema Selbstkompetenz Also mit sich selbst gut umgehen zu können gerade in Anforderungs- und anstrengenden Zeiten.

00:26:39: Das sind so Ausschnitte aus dem Kompetenzmodell Und Ich Glaube es gibt nicht die eine Kompetenz, die man braucht.

00:26:46: Auch gerade in den Arbeitsfeldern, in denen wir unterwegs sind.

00:26:49: Sonst kommt immer erstens auf die Rolle an was brauche ich eigentlich für meine Rolle?

00:26:53: Zweitens aber natürlich auch also in welchem Feld bin ich unterwegs?

00:26:58: Was habe ich auch für Veranlagen?

00:26:59: In welchen Team bin ich unterwegs?

00:27:00: Was haben andere für Kompetenzen, die mir weiterhelfen und so weiter?

00:27:04: Ich glaube das ist ein bisschen das dass man nicht sagen kann es gibt die eine kompetent sondern macht immer die Mischung von verschiedenen Kompetensen macht es eigentlich aus Und das muss einfach gut passen Und das muss auch weiter gut entwickelt werden.

00:27:15: Da sehen wir uns natürlich auch in der Pflicht, als Arbeitgeber genau solche Programme anzubieten, in denen wir gezielt sagen können da sehen wir in Zukunft einen höheren Kompetenzbedarf und dahin soll sich dann auch unsere Belegschaft gerade auch unsere Führungskräfte entwickeln damit sie eben zukünftigen Anforderungen gerecht werden.

00:27:33: Wo wird denn so am Betel gerade das Thema Kainer-Rolle spielen?

00:27:37: Also wir können es jetzt natürlich nicht bis in die Sätze vertiefen, das wird wahrscheinlich ein eigener Podcast.

00:27:41: Aber wenn Sie jetzt so ins Blaue hinein sagen wo jetzt so grade die Blickwinkel sind oder die Blickrichtung was ist das?

00:27:49: also?

00:27:49: im Krankenhaus ist mir so einiges klar an den Stimmstellen aber...

00:27:53: Also in der in den breiteren Felde Sozialwirtschaft zu sagen da gibt es jetzt das und das und dass und das muss man sich jetzt unbedingt angucken.

00:28:01: Da wäre ich eher zurückhaltend, weil ich glaube der Weg dahin zu gehen wo es wirklich ein sinnvoller Einsatz von künstlicher Intelligenz in unseren Handlungsfeldern muss man sich gut anschauen und man muss wirklich gute praktische Use Cases haben die auch Sinn machen.

00:28:15: Also die der Organisation helfen, die entweder bei Bürokratie entlasten oder Dokumentationen entlastet werden.

00:28:20: Die in der Anamnese helfen können also auch in den Analysen helfen können.

00:28:24: aber das muss ja immer unsere Sache dienen.

00:28:26: Es soll nichts ersetzen was wir jetzt machen sondern wenn dann sollen das Anwendungsfälle sein das Personal entlasten oder die Dienstleistung, die wir erbringen verbessern.

00:28:35: Aber nicht unsere Dienstleistungen ersetzen, weil das geht glaube ich nicht in der Art und Weise – und das wollen wir natürlich auch nicht -, dass die menschliche Seite unserer Arbeit in irgendeiner Weise infrage gestellt

00:28:45: wird.".

00:28:46: Jetzt haben Sie ja vorhin etwas von Kompetenzen gesagt was sie sich von Führungskräften wünschen.

00:28:52: wenn wir mal an die Selbstfürsorgekompetenz von Vorständen gucken bescheinigen Ihnen Ihre Ehefrau eine ausreichende Selbstfür-Sorgekompetent?

00:29:00: Und wie sieht die aus?

00:29:05: Nach thirty-four Jahren kann ich mir davon vorstellen, dass meine Frau jetzt sagen würde.

00:29:08: Ja da guckt man sich schon ausreichend vorn.

00:29:11: Okay und was darf ich das fragen?

00:29:13: Was entspalten, was lässt sie sozusagen Betel meint hinter sich lassen und sagen Das ist mal etwas da atme ich völlig durch

00:29:22: Die Familie zwei Hunden Und dann natürlich gibt es auch Wochen, wo ich dann noch zu Hause noch irgendwas lese oder lebt dort mal rauskramen.

00:29:32: Oder auch an Feiertagen das kommt alles vor.

00:29:34: Das würde meine Frau auch sagen dass es sowas in gewissen Phasen ist ja was auch des Öfteren gibt Ja aber es gehört finde Ich auch dazu wenn Arbeit Spaß macht was man so da auch Dann Macht Wenn Man auch Mal Zuhause Ist und wenn man dann Obweißerlöse Gut Erledigt Und dann kommen auch Kollegen nicht so kurz oder kriegen da nicht zu spät erst eine Rückmeldung.

00:29:56: Oder was auch immer, wie nach dem Bonus da geht?

00:29:59: Nein, da brennt nichts an!

00:30:01: Von Dr.

00:30:02: Stark weiß ich, dass er seiner Frau in mein Ikea-Besuch zur Geburtstag schenkt und den ziemlich am Anfang des Jahres abarbeitet habe ich ihm mal getroffen.

00:30:12: Aber das ist jetzt nicht so.

00:30:13: das Hauptthema wo sie sagen da liegt die Erfüllung drin?

00:30:16: Nein, meine Frau und meine Familie haben andere Ansprüche an mich.

00:30:20: So leicht ist es nicht!

00:30:22: Nein, aber ich kann das nur bestätigen.

00:30:25: Das ist gut handhabbar.

00:30:26: Man ist natürlich viel unterwegs und man nimmt viele Sachen, die man jetzt nicht nur im Büro lassen kann.

00:30:31: Da macht man nicht den Rechner zu und sagt, das war es jetzt, sondern die nimmt man auch mit in Gedanken und die bewegen einen weiter.

00:30:37: Und es sind häufiger Dinge, die schwer fallen.

00:30:39: Man nimmt ja nicht die Dinge über, die immer nach Hause lächelt, sondern sie herausfordern.

00:30:44: Aber das ist ganz normal, glaube ich.

00:30:47: Das gehört für mich ein bisschen dazu ohne dass ... irgendwie twenty four seven gar nicht abschalten kann oder ähnliches.

00:30:55: Also das geht schon, das geht durch Sport, dass geht durch Kunst und Kultur ja und gute Gespräche die man führen kann im Freundeskreis.

00:31:01: Das hilft einfach auch auf andere Gedanken zu kommen und manchmal eben gerade in diesen Situationen auch eine Lösung für Sachen zu finden, die einen vielleicht dienstlich beschäftigen, die man im Büro nicht gefunden hat.

00:31:12: Und ich finde, es gilt ja auch.

00:31:13: Es geht jedenfalls so, dass man nach sehr langen Tagen trotzdem auch sehr erfüllt herausgehen kann.

00:31:18: Ja!

00:31:19: Das ist nicht immer nur völlig gestresst und geschafft rausgeht sondern auch weil das eben auch was sehr sinnstiftend ist, was man miteinander hier tut sagen kann.

00:31:27: Das war viel aber es war auch gut so... Als Letztes, weil wir schon eine ganze Wahl im Gespräch sind würde mich noch mal interessieren.

00:31:35: Es ist ja schon viel das durchgeklungen aber wenn wir es nochmal so ein bisschen fokussieren was gibt Ihnen denn so auf die Arbeit hin in Betel gesehen Hoffnung und Zufersicht bei all den Herausforderungen, denen wir stehen?

00:31:46: Was macht sie da ganz gelassen oder hoffnungsvoll?

00:31:50: was auch immer wie Sie es beschreiben würden

00:31:53: Ich würde es eher als Hoffnung vorbezeichnen.

00:31:55: also hoffen uns froh.

00:31:56: Deshalb, weil ich weiß, wer hierwo wie Geschäftsführung ist und wie die Kollegen sich auch für die Unternehmensbereiche einsetzen.

00:32:04: Und ich habe auch eine Vorstellung davon, wie das in den allermeisten Unternehensbereichen dann auch funktioniert.

00:32:10: Also dem kann ich mich anschließen.

00:32:12: Ich würde noch dazu nehmen, das weiß ich, das liegt dir auch sehr nahe, ist natürlich dass wir Gott vertrauen haben und dass wir auch wissen... Und ich kann es auf meinem eigenen Leben sagen oft genug hatte ich das Gefühl, dass irgendwie eine schützende helfende Hand dabei war die die Dinge in der Weise gerichtet hat für mich und die Menschen im einem Umfeld gut waren.

00:32:32: Und das gibt natürlich auch Vertrauen, all diesen Dingen gerecht werden zu können und da bestehen zu können – und das ist ja auch etwas was man hier eben verbinden kann zwischen dem was einen selber sehr persönlich und spirituell im Glauben bewegt und dem was wir jeden Tag tun.

00:32:48: Ich finde es eine total wunderbare Verbindung wenn das zusammen bleibt!

00:32:52: Nicht zu vergessen natürlich auch die vielen Freunde und Freundinnenbetels, die dann als Schmenderin oder Spender zur Verfügung stehen.

00:33:00: Und uns in vielen Projekten einfach unterstützt.

00:33:03: Dafür können wir ja auch sehr dankbar sein.

00:33:06: Herr Noltinger Doktor Stark ich danke Ihnen ganz herzlich dass Sie gekommen sind und ein bisschen erzählt haben aus Ihrem Blickwinkel, aus Ihrer Arbeit im Vorstand.

00:33:15: Herzlichen Dank für das schöne Gespräch!

00:33:18: Vielen Dank!

00:33:18: Ja ich danke auch Herr Kassmann.

00:33:20: Das war... Der Podcast des evangelischen

00:33:24: Klinikums Beke.

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